KI-Governance, die Innovation ermöglicht
Governance wird oft als Bremse verstanden. Richtig aufgesetzt ist sie das Gegenteil: Sie schafft die Klarheit, die Fachbereiche brauchen, um KI überhaupt produktiv einsetzen zu dürfen.
In vier Schritten zur belastbaren Übersicht
Bestandsaufnahme
Erhebung aller eingesetzten und geplanten KI-Anwendungen über Fachbereiche und IT hinweg.
Einordnung
Zuordnung von Rollen, Daten, Verantwortlichen und einer nachvollziehbaren Risikobewertung.
Regelwerk
Richtlinie, Datenklassen, Freigabeprozess und Zuständigkeiten, abgestimmt mit Recht und Datenschutz.
Verankerung
Schulung, Kommunikation und ein Turnus, in dem das Inventar gepflegt wird.
Häufige Fragen
Wir setzen KI bisher nur punktuell ein. Lohnt sich das schon?
Ein schlankes Inventar und eine kurze Richtlinie sind auch bei wenigen Anwendungen sinnvoll, weil sie den Wildwuchs verhindern, bevor er entsteht. Der Aufwand ist dann entsprechend gering.
Können Sie die Einstufung nach AI Act verbindlich vornehmen?
Nein. Wir bereiten die Einstufung fachlich vor, dokumentieren Systeme, Datenflüsse und Einsatzzwecke und stellen die Bewertungslogik bereit. Die verbindliche rechtliche Einordnung trifft Ihre Rechtsabteilung oder eine spezialisierte Kanzlei.
Wie verhindern wir, dass die Richtlinie im Intranet verstaubt?
Indem sie kurz ist, konkrete Beispiele enthält und mit der Schulung verbunden wird. Eine Richtlinie, die nur Verbote listet, wird umgangen. Eine, die klar sagt, was erlaubt ist, wird genutzt.
Governance-Check besprechen
Ein erster Schritt ist meist eine Bestandsaufnahme der tatsächlich eingesetzten KI-Anwendungen. Daraus ergibt sich, wie viel Regelwerk Sie wirklich brauchen.